Mom@Work Blog

Familienfreundliche Arbeitgeber

von Miriam Ringel

Was ich ganz lange nicht verstanden hatte, ist dass der Arbeitgeber und mein Job in mein Leben passen muss und ich mich nicht verbiegen darf, um in den Job zu passen. Oftmals ist die Geburt des ersten Kindes eine so große Veränderung im Leben, so dass es gut sein kann, dass der Arbeitgeber bzw. dein Job dann nicht mehr zu dir passt. Deshalb solltest du das genau auf den Prüfstand stellen und dich fragen, ob dein Job dir alles bietet, was du brauchst, um deine persönliche Work-Momlife-Balance zu leben.

Aber welche Kriterien machen denn nun eigentlich einen familienfreundlichen Arbeitgeber aus? Ich stelle dir im Folgenden, die 4 wichtigsten Kriterien vor, die für mich den Unterschied machen. Diese Kriterien sind aber sehr individuell und es kann gut sein, dass für dich andere Kriterien zählen. Es macht auf jeden Fall Sinn, dass du dich mit dem Thema einmal intensiv auseinandersetzt. Auch das ist ein Thema, das du sehr gut in einem Coaching bearbeiten kannst. Manchmal ist es hilfreich und zielführend sich Hilfe zu suchen, um schneller ans Ziel zu kommen.

Also, kommen wir nun zum ersten Kriterium: Flexible Arbeitszeiten bzw. Gleitzeit. Diese Möglichkeit ist sehr wichtig, um deine Arbeitszeit dann einzubringen, wenn es eben gerade geht. Du bist eher eine Nachteule? Super, dann kannst du ja ggfs. auch abends arbeiten, wenn deine Kinder schlafen. Du bist eher Frühaufsteher. Super, dann ist es gut für dich, wenn du sehr früh bereits arbeiten kannst. Wichtig ist, dass es für dich passt und sich gut anfühlt. Zudem ist es ideal, wenn du dann mehr arbeiten kannst, wenn es gerade geht und dafür weniger arbeitest, wenn deine Familie dich gerade mehr braucht.

Das zweite Kriterium auf meiner Liste sind Karrieremöglichkeiten auch in Teilzeit. Teilzeitmodelle sind für Familien ein wichtiger Faktor. Ein super Modell finde ich, wenn beide Elternteile in vollzeitnaher Teilzeit arbeiten und somit beide Zeit mit den Kindern haben. Wenn einem aber die Karriere dennoch wichtig ist, dann ist ein Arbeitgeber, der auch Karriere in Teilzeit ermöglicht sehr wichtig. Ich gehe davon aus, dass dies immer mehr Arbeitgeber erkennen werden, dass auch Teilzeitkräfte Führungspositionen ausüben können. Es braucht nur den Willen und die richtigen Strategien und Rahmenbedingungen im Unternehmen. Zum Glück gibt es bereits Menschen, wie Kerstin Stöver -> ich hatte sie letzte Woche im Podcast-Interview (hör unbedingt mal rein, falls du das nicht bereits getan hast), die sich genau mit diesem Thema beschäftigen und Unternehmen zeigen, wie Teilzeit-Karriere super funktionieren kann.

Das dritte Kriterium ist eine Betriebskita oder Unterstützung des Arbeitgebers bei der Suche nach einem Betreuungsplatz (z.B. über einen Familienservice oder durch Kooperationsverträge mit Kitas). In großen Städten ist es extrem schwierig einen Kitaplatz zu bekommen. Insbesondere dann, wenn man einen Betreuungsplatz unabhängig vom Schuljahresbeginn im September haben möchte. Dann kann es ein großer Vorteil sein, wenn der eigene Arbeitgeber eine Betriebskita oder sogar ein Eltern-Kind Büro bietet. Das alles führt dazu, dass es dir leichter gemacht wird deinen Job auszuüben, während dein Kind gut und in deiner Nähe betreut ist. Alternativ gibt es auch Arbeitgeber, die Kooperationsverträge mit Kitas haben oder dich bei der Suche unterstützen. Auch das ist sicherlich eine Erleichterung. Beim Thema Betriebskita gibt es aber noch etwas zu bedenken. Wenn du einen relativ weiten Weg von zu Hause zu deinem Arbeitgeber hast, dann macht eine Betriebskita für dich nicht unbedingt Sinn. Wenn du dann nämlich z.B. einen Homeoffice Tag hast oder generell nur 3 oder 4 Tage arbeitest, dann müsstest du den Fahrtweg zur Arbeit trotzdem auf dich nehmen, um dein Kind in die Kita zu bringen und wieder abzuholen. Unter Umständen macht das die ganze Sache komplizierter. Dann macht es mehr Sinn, dass die Kita in der Nähe deines Wohnortes ist.

So, dann kommen wir auch schon zum 4. Kriterium, und gleichzeitig zum für mich wichtigsten Punkt. Die Möglichkeit Homeoffice zu machen. Zugegeben, sicher gibt es viele Jobs, die man nicht im Homeoffice ausüben kann. Aber wenn es der Job zulässt, dann ist Homeoffice wirklich ein wichtiger Faktor, der die Vereinbarkeit von Job und Familie sehr erleichtert. Als mein Sohn noch sehr klein war und ich gerade wieder in den Job eingestiegen war, machte mir das zeitlich begrenzte Arbeiten am meisten Druck. Da ich meinen Sohn pünktlich abholen musste von der Kita, gab es für mich wenig Flexibilität. Ich musste meine Arbeit so timen, dass ich zu einer bestimmten Uhrzeit gehen konnte. Damals hätte ich mir oft gewünscht, dass ich abends noch die Möglichkeit gehabt hätte etwas fertig zu machen. Manchmal wäre es nur eine halbe Stunde am Abend gewesen, die mir den Druck am Vormittag genommen hätte. Außerdem habe ich einen relativ weiten Arbeitsweg. Die Möglichkeit Homeoffice zu machen spart mir daher auch sehr viel Zeit. Zeit, die ich dann eben anderweitig verwenden kann als in der S-und U-Bahn zu sitzen.

Soviel also zu den Kriterien, die aus meiner Sicht einen wirklich familienfreundlichen Arbeitgeber ausmachen. Grundsätzlich ist es auch wichtig, dass diese ganzen Dinge in der Unternehmenskultur gelebt werden. Also welchen Stellenwert haben Mütter? Werden sie nur geduldet oder sind sie wirklich gern gesehene Mitarbeiterinnen? Auch das solltest du ganz kritisch hinterfragen und wenn dein Arbeitgeber Müttern gegenüber nicht sehr positiv oder offen eingestellt ist, dann stell dir ganz ehrlich die Frage, ob es der richtige Arbeitgeber für dich ist.

Natürlich stellt sich auch die Frage, wie findest du eigentlich heraus wie familienfreundlich ein Arbeitgeber tatsächlich ist. Aus meiner Erfahrung kannst du dich auf die Familienfreundlichkeits-Siegel nicht uneingeschränkt verlassen. Das liegt aus meiner Sicht daran, dass jeder Arbeitnehmer andere Bedürfnisse hat und diese Siegel pauschalisieren. Das heißt, wenn ein Arbeitgeber genügend Punkte auf einer Liste erfüllt, dann bekommt er das Siegel. Das heißt aber noch nicht, dass der Arbeitgeber eine familienfreundliche Kultur lebt und auch nicht, dass die Kriterien für dich selbst relevant sind.

Ein guter Indikator ist aus meiner Sicht, mit Leuten zu sprechen, die bei diesem Arbeitgeber arbeiten. Natürlich musst du ihnen auch die richtigen Fragen stellen. Lege für dich fest, welche Kriterien für dich persönlich einen familienfreundlichen Arbeitgeber ausmachen. Und dann fragst du die Person, die bereits dort arbeitet nach genau diesen Kriterien. Wenn du niemanden kennst, der bei dem Arbeitgeber arbeitet, dann helfen auch Bewertungsplattformen wie z.B. kununuu. Auch da kannst du beim Lesen der Bewertungen genau auf die Kriterien achten, die dir wichtig sind.

Und natürlich solltest du auch in einem eventuellen Bewerbungsgespräch nach den Kriterien fragen, die dir wichtig sind. Trau dich ruhig, denn wenn diese Fragen dazu führen, dass du den Job nicht bekommst, dann ist es nicht der richtige Arbeitgeber für dich. Und da komme ich wieder auf den Beginn der Folge zurück: der Job muss zu dir passen und nicht du zum Job! Das ist die allerwichtigste Voraussetzung für deine persönliche Work-Momlife-Balance!

Schreib mir gerne, wenn du mehr wissen möchtest oder wenn du weitere Kriterien hast, die für dich einen familienfreundlichen Arbeitgeber ausmachen. Ich bin gespannt!

Selbstfürsorge

von Miriam Ringel

Geht es dir als arbeitende Mama auch so, dass ständig jemand etwas von dir will? Ich kenne das zumindest sehr gut. Vor allem die Kinder haben Bedürfnisse und diese teilen sie dir natürlich auch mit. Zusätzlich hast du Verpflichtungen im Job, der Haushalt muss geführt werden und vielleicht hast du auch noch Verpflichtungen aus einem Ehrenamt.

Die Frage ist, wann kommst du eigentlich in dieser Liste? Frag dich mal ganz ehrlich, mit welcher Priorität du deine eigenen Bedürfnisse behandelst.

Ich höre in Coachings mit Mamas immer wieder Sätze wie: 'Ich würde das gerne machen, aber ich habe keine Zeit, weil ich die Kinder habe'. Diese Situation und auch diesen festen Glauben kenne ich zu gut. Allerdings hat mir vor etwa 2 Jahren jemand die Augen geöffnet. Damals hat mein Weg zu meiner Work-Momlife-Balance begonnen und heute sieht mein Alltag ganz anders aus als damals. Heute gebe ich mir selbst wieder mehr Raum und das ist auch gut so.

Was mir die Augen geöffnet hat, war ein Wechsel der Perspektive. Wenn es mir nicht gut geht, wenn ich immer gestresst bist und mich immer abhetzen muss, wie gut kann ich dann an andere geben? Und sind wir mal ehrlich, als Mama gibst du ständig. Das geht eine Weile gut, aber sieh es mal so: Ein Elektroauto fährt auch nur mit vollem Akku. Wenn der Akku leer ist, dann fährt das Auto einfach nicht mehr. Es steht.

Zugegeben, die Batterie von uns Mamas ist sehr voll und hält lange. Aber wenn sie nicht immer wieder aufgeladen wird, dann ist sie unweigerlich irgendwann leer. Das ist ein logische Konsequenz und leuchtet ein, oder? Und dass die Batterie leer wird, das sollte auf keinen Fall passieren.

Umgekehrt ist es so, dass wenn unsere Batterie ganz voll ist, dann können wir mit viel Leichtigkeit und Energie auf unsere Kinder eingehen und wir können auch im Job alles geben. Genau dann, können wir die beste Mama sein, die wir sein können für unsere Kinder.

So, nun habe ich sehr viel darüber gesprochen, warum Selbstfürsorge so wichtig ist. Aber wie geht denn jetzt Selbstfürsorge eigentlich?

Selbstfürsorge heißt nicht egoistisch zu sein und nur an sich zu denken. Es heißt viel mehr seine eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und diese auch zu beachten.

Die Frage, was Selbstfürsorge für dich heißt, ist gar nicht so einfach zu beantworten, denn jeder Mensch hat andere Bedürfnisse. Manche Mama schafft es ihre Batterie sehr schnell und mit kleinen Dingen aufzuladen. Andere brauchen etwas mehr, um ihre Batterie aufzuladen.

Aber was ich dir auf jeden Fall mitgeben möchte, ist dies: 'Mach kleine Schritte'.

Hier mein 3-Schritte Plan für dich:

Schritt 1: Schreib dir ganz bewusst auf, was du tatsächlich für dich tust. Nur für dich. Wenn da sehr wenig steht auf deiner Liste, dann sollte das definitiv ein Denkanstoss für dich sein.

Schritt 2: Schreib dir auf, was du bräuchtest, damit es dir richtig gut geht. Das kann mehr Ruhe und Entspannung sein, das kann aber auch Spaß und gemeinsame Zeit mit Freundinnen sein oder aber es kann auch Paarzeit mit deinem Partner sein oder einfach ein Hobby, das dir Spaß macht und nur für dich ist. Das ist sicherlich sehr unterschiedlich und kommt auf dich als Person an.

Schritt 3: Wenn du deine Liste hast, was du bräuchtest, dann überlege konkret, wie du das umsetzen kannst. Wenn du Ruhe und Entspannung brauchst, dann vereinbare zum Beispiel mit deinem Partner, dass du einen Abend in der Woche Zeit für dich bekommst, in der du dich zurückziehen kannst und Yoga machst, oder meditierst oder ein Buch liest oder einen Film/eine Serie schaust. Das sind natürlich nur Anregungen, die ich dir hier gebe. Du selbst weißt am besten was dir gut tut und wie du dich am besten entspannen kannst. Spüre einfach in dich hinein und frag dich, was dir gut tun würde. Wenn du dagegen zu dem Schluss kommst, dass du eher Paarzeit brauchst, dann überlege wie du das erreichen kannst. Vielleicht können die Großeltern auf die Kinder aufpassen und ihr schafft es einen festen Termin zu etablieren pro Monat z.B. an dem dein Partner und du etwas gemeinsam macht. Werde kreativ und finde konkrete Lösungen, um das zu bekommen was du brauchst, um deine Batterie aufzuladen.

Und ganz wichtig, sei dabei auch realistisch. Das Wellnesswochenende mit der besten Freundin ist gerade im Moment einfach unrealistisch. Aber einen freien Abend in der Woche, an dem du dich in ein Zimmer zurückziehst und vielleicht ausgiebig mit deiner besten Freundin telefonierst, ist in der momentanen Situation realistisch.

Auch durch kleinere Auszeiten können wir Mamas unseren Akku aufladen. Und sind wir mal ehrlich diese Pandemie hat uns auch ganz schön genügsam gemacht und uns die Augen für die kleinen Dinge geöffnet.

Ich war zum Beispiel letzte Woche 2 Tage hintereinander für etwa 3 Stunden alleine zu Hause, da beide Kinder gleichzeitig in Schule und Kindergarten waren. Und ich konnte ganz in Ruhe arbeiten, joggen gehen und anschließend in der Badewanne entspannen. Das fühlte sich für mich an wie früher ein ganzes Wellnesswochenende.

So, nun hoffe ich, dass ich dir auch ein wenig die Augen öffnen konnte, so wie mir vor 2 Jahren die Augen geöffnet wurde. Und ich bin total gespannt auf deine kreativen Ideen der Selbstfürsorge. Schreib mir gerne eine Nachricht dazu. 

Innerer Konflikt Mama vs. Business

von Miriam Ringel

Heute geht es um das Thema des inneren Konflikts, den wahrscheinlich viele arbeitende Mamas kennen. Dieser Konflikt wurde zumindest sehr häufig in meiner großen Mama-Umfrage beschrieben.

Wenn du arbeitest hast du oft ein schlechtes Gewissen und fragst dich, ob es deinem Kind damit gut geht, dein Kind gut versorgt ist und alles hat was es benötigt und wenn du losgehst aus der Arbeit, um dein Kind abzuholen, dann hast du auch ein schlechtes Gewissen, weil du immer so früh gehst und vielleicht hättest du eigentlich noch etwas fertig machen sollen. Du hast also kurz zusammengefasst das Gefühl nichts von beidem zu 100% gut zu machen.

Was ich dir als allererstes dazu sagen möchte: Ein solcher innerer Konflikt ist völlig normal. Denn Du hast viele Persönlichkeitsanteile in dir. Lass mich kurz die beiden Anteile beschreiben, um die es jetzt die nächsten Minuten gehen soll. Der eine Anteil ist die, ich nenne sie jetzt einfach mal, die Business Frau. Die Business Frau war schon da bevor du Mama wurdest. Sie macht ihren Job gerne, übernimmt gerne Verantwortung und hat berufliche Ziele, die sie verfolgt.

Als du ein Kind bekommen hast, ist ein weiterer Anteil in dir dazugekommen. Die Mama. Die Mama in dir möchte das beste für dein Kind. Sie will es beschützen und sicherstellen, dass es glücklich und zufrieden aufwachsen kann.

Diese beiden Anteile verfolgen immer eine positive Absicht für dich. Aber sie haben unterschiedliche Strategien diese Absichten zu verfolgen. Die Business Frau möchte dich vielleicht weiterbringen im Leben, sie möchte, dass du erfolgreich bist, eine unabhängige Frau, die ihre Ziele verfolgt und für ihre Leistung anerkannt wird. Die Mama in dir möchte, dass es deinem Kind gut geht, dass es glücklich und zufrieden aufwachsen kann. Diese beiden Absichten können leicht in Konflikt geraten. Es liegt ja auf der Hand, dass du in der Rolle und in der Zeit, in der du die Business Frau bist, nicht für dein Kind sorgen kannst. In dieser Zeit gibst du es vermutlich in die Betreuung oder eine andere Person sorgt in dieser Zeit für dein Kind. Du kannst also genau in dieser Zeit nicht die Bedürfnisse deines inneren Anteils, der Mama ausleben. Daher kann es gut sein, dass dieses Gefühl, das schlechte Gewissen, z.B. dein innerer Anteil "Mama" ist, der sich da bei dir meldet, um dich darauf aufmerksam zu machen, dass die positive Absicht deines Mama-Anteils gerade nicht erfüllt wird. Das läuft natürlich alles unbewusst ab und wenn wir uns das mal genau überlegen, ist das sehr clever. Wir können nämlich nicht alles bewusst verarbeiten, da einfach viel zu viel auf uns einprasselt und das jede Sekunde unseres Lebens. Pro Sekunde prasseln nämlich ca. 11 Mio. Sinneseindrücke auf uns ein pro Sekunde, aber nur 40 Sinneseindrücke nehmen wir bewusst wahr. Das lässt erahnen wie mächtig unser Unterbewusstsein eigentlich ist.

Unser Unterbewusstsein verarbeitet sehr viel für uns, ohne dass es notwendig ist an unsere knappe Ressource, unser Bewusstsein ran zu müssen. Unser Unterbewusstsein ist zudem sehr weise und zuverlässig. Es sorgt z.B. automatisch für unsere Atmung und unseren Herzschlag, der uns am Leben hält.

Mit einem Signal, z.B. wie "dem schlechten Gewissen", will unser Unterbewusstsein uns aufmerksam machen, dass da gerade etwas nicht erfüllt wird. Das finde ich persönlich sehr beeindruckend und ein echtes Wunder, was da passiert.

Bei manchen Mamas ist dieser innere Konflikt sehr stark ausgeprägt, bei manchen nicht so stark. Ich selbst hatte einen großen Aha-Effekt als ich dieses Konstrukt der inneren Konflikte in meiner Coaching-Ausbildung kennengelernt habe und verstanden habe, dass diese inneren Konflikte entstehen, da einzelne Anteile in uns ihre positive Absicht für uns nicht erfüllt sehen. Es gibt natürlich auch weitere Anteile in uns, die in Konflikt geraten können, z.B. unser Sportlicher Anteil, der fit sein möchte kann einen Konflikt haben mit unserem Anteil, der für Ruhe und Entspannung sorgt.

Ich musste schon in dem Moment als mein Lehrtrainer die inneren Konflikte erklärt hat an den inneren Konflikt zwischen dem Mama Anteil und dem Business Frau Anteil denken. Und da hat sich für mich einiges gefügt und ich konnte diese Situation besser einordnen und verstehen.

Ich hoffe, ich konnte jetzt auch dir mit dieser Erklärung des inneren Konflikts einen kleinen Aha-Moment bescheren. Vielleicht hilft dir alleine schon diese Erkenntnis dabei den Konflikt zu lösen, in dem du dir die Positiven Absichten deiner beiden Anteile Mama und Business Frau klar machst und diese notierst. Alleine das kann schon ausreichen, um den Konflikt aus einer anderen Perspektive zu sehen und ihn dadurch zu mildern.

Falls du das Gefühl hast, dass du Hilfe benötigst, um deinen inneren Konflikt zu lösen, dann melde dich sehr gerne bei mir. In meiner Coaching-Ausbildung habe ich sehr wirkungsvolle Techniken kennengelernt, um diese Konflikte zu lösen. Und manchmal tut man sich leichter damit eine neutrale Person quasi als Vermittler dabei zu haben, wenn die beiden Anteile miteinander verhandeln. Ich biete ein kostenfreies, ganz unverbindliches Erstgespräch an. Diese Anmeldung dazu findest du unter 'Kontakt'.